Über mich
Vor fast 20 Jahren begann ich, meinem Leben eine neue Orientierung zu geben und den Weg aus der freien Wirtschaft in die soziale Arbeit zu gehen.
Ich wusste, ich wollte für Menschen da sein, ich wollte da helfen, wo Not war und am Ende des Tages das Gefühl haben, etwas Sinnvolles getan zu haben.
Ich begann in der sozialen Arbeit und bekam schnell Verantwortung. Ich leitete Teams und Einrichtungen, mit denen ich im Laufe der Jahre die Betreuung vieler hundert Menschen übernommen habe. Wir begegneten dabei täglich Depressionen, Ängsten und seelischem Leid.
Gleichzeitig erlebte ich, welchen hohen psychischen Belastungen auch die Mitarbeiter in dieser Arbeit ausgesetzt waren und wie schnell daraus Erschöpfung entstehen konnte. Der Alltag zeigte mir immer deutlicher, dass das psychologische Grundwissen, das uns in regelmäßigen Fortbildungen vermittelt wurde, zwar half, mir aber nicht ausreichte.
Ich wollte einerseits wieder in den direkten Kontakt mit dem einzelnen Menschen treten und gleichzeitig mein Wissen und meine Fähigkeiten erweitern, um besser helfen zu können.
So begann für mich schließlich ein neuer Abschnitt, der mich zu meiner heutigen Arbeit führte.
Was mich dabei bis heute begleitet, ist meine Neugier auf den Menschen. Mich fasziniert, was einen Menschen ausmacht: Was hat ihn geprägt? Was bewegt ihn? Was berührt ihn? Was begeistert ihn? Was frustriert ihn? Was macht ihn zu dem Menschen, der er heute ist?
Es ist diese direkte Begegnung zwischen zwei Menschen, das Zwischenmenschliche und das Miteinander, das mich an meiner Arbeit immer wieder aufs Neue begeistert.